Dekanatspartnerschaft mit Odessa

Hinweis: Ganz unten, am Ende dieser Berichte finden sie Links, die Infos zur Geschichte und Kirche St. Paul in Odessa bereit halten. Auch Reiseberichte und der Flyer des Fördervereins sind dort zu öffnen.

 

Seit 1990 besteht parallel zur Städtepartnerschaft Regensburg - Odessa auch die Gemeindepartnerschaft des Donaudekanats mit St. Paul in Odessa. Durch gegenseitige Besuche, die Unterstützung der diakonischen Arbeit und das Gebet füreinander halten wir die Verbindung.

Mit Hilfe der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, Diaspora-Organisationen und Mittel der Bundesrepublik Deutschland konnte die Ruine der St. Paul Kirche restauriert und 2010 festlich eingeweiht werden.

 

 

 

 

 

 Die Diakonie Odessa/Rehabilitationszentrum St. Paul betreut ambulant Senioren, aber auch HIV-Infizierte und Suchtkranke. Seit der Gewalt auf dem Maidan und im Osten der Ukraine werden Flüchtlinge und Militärangehörige mit traumatischen Gewalterfahrungen mit Therapieangeboten begleitet. Projektpartner sind die Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" und Brot für die Welt.

 Gerne kommt mit ihnen in Kontakt:
Klaus Göldner, Pfarrer und Dekanatsbeauftragter für die Partnerschaft mit Odessa St. Paul
Tel. 0941 / 46520760, klaus.goeldner@gmx.de

Aktuelles

Anfang Januar 2020 tat sich plötzlich eine Lücke im Förderprogramm für die traumatherapeutische Beratung auf. Die alte Bewilligung lief aus, die neue begann erst im Februar. Aus den Mitteln der Dekanatskollekte konnten wir spontan die Weiterbeschäftigung von drei Mitarbeitern finanzieren. Ein herzlicher Dank an alle Gemeinden des Dekanats für diese jährliche Unterstützung von Partnerschaft und Diakonie.

Im April wurden die Spenden des Fördervereins überwiesen. Von der ambulanten Seniorenbetreuung werden Tüten mit Lebensmitteln verteilt, die wir finanziert haben. Wegen der Ausgangssperre und der Infektionsgefahr können viele ältere Menschen nicht mehr einkaufen. Das trifft Einsame besonders hart. Nicht wenige haben von der kargen Rente am Monatsende nichts mehr übrig und hungern.

Der für Mai geplante Besuch bei der Diakonie Odessa musste leider wegen der Resiebeschränkungen verschoben werden. Neuer Termin ist September oder im Mai 2021.

 

 

 

 

Förderverein gegründet

 Zur Unterstützung der Diakonie/Rehabilitationszentrum St. Paul wurde Im September 2018 ein Förderverein gegründet.

Die ca. 25  Fördervereinder Diakonie Odessa betreuen ambulant pflegebedürftige Personen, HIV-Patienten und Suchtkranke. Mit psycholgische Beratung in Einzel- und Gruppentherapie wird Personen geholfen, die durch den Krieg in der Ostukraine oder andere Gewalterfahrungen traumatisiert worden sind. Unter Intiative der Kindertherapeutin Dr. Sabine Schönwälder konnten ca. 30 psychologische Fachkräfte traumatherapeutisch weitergebildet werden. (Foto: Leiter der Diakonie Vitaly Mykhaylyk, Leiterin der Traumatherapeutsichen Beratung und Psych. Freiwilligendienstes Katerina Rebrova)

Diese Arbeit der Diakonie Odessa soll finanziell und ideell mitgetragen werden.

Ganz unten auf dieser Seite finden Sie eine Beitrittserklärung.

 Ein Auto für die Diakonie, das groß genug ist, um ältere Personen darin zu transportieren. Jetzt kann jemand zum Arzt, von oder zum Krankenhaus gefahren werden. Mithilfe des Martin-Luther-Bundes und  Brot für die Welt konnte ein Wagen angeschafft werden. Stilz holt uns der Leiter der Diakonie damit vom Flughafen ab.

 

Die Kirchenpartnerschaft

zwischen der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche der Ukraine (DELKU) und der Evang.-Luth. Landeskirche Bayern (ELKB) war in den vergangenen drei Jahren einer schweren Belastungsprobe ausgesetzt und die Partnerschaft wurde offiziell "eingefroren". Nun taut sie aber wieder auf. Die Synode der DELKU hat dem umstrittenen Bischof Sergej Maschewski das Vertrauen entzogen und seine Amtszeit nicht verlängert. Ein neuer Bischof wurde eingesetzt. Am 1. Dezember ist Pawlo Schwartz er in sein Amt eingeführt worden. Der Lutherische Weltbund, die Evang. Kirche Deutschlands, der Bund der Evang. Kirchen Russlands und des gesamten Ostens, sowie die deutsche Botschaft in Kiew haben zur Wahl gratuliert. Die ELKB hat daraufhin die Partnerschaft offiziell für fortgesetzt erklärt. In der DELKU entsteht so derzeit ein neues Miteinander der ausgeschlossenen und mit Prozessen überzogenen Gemeinden. Der ehemalige Bischof hält aber noch an seinem Amt, der Dienstwohnung und den Mieteinnahmen aus dem Deutschen Zentrum fest.

Es ist sehr beachtlich wie die DELKU hier aus eigener Kraft einen neuen Anfang im Rahmen ihrer Statuten und synodalen Verfassung geschafft hat. Infos bietet direkt die Seite. nelcu.org.ua/de/   

Allerdings sind die partnerschaftlichen Beziehungen einer schweren Belastung ausgesetzt solange der alte Bischof die Kirche spaltet, die anderen Gemeinden mit Gerichtsprozessen überzieht und in Odessa einen neuen Anfang blockiert. Aber wir hoffen auf bessere Zeiten und wollen auch dann wieder als Partner zur Verfügung stehen. (ein Foto als Symbol der Hoffnung: kleines, privat gepflegtes Gärtchen mitten in Odessa)

 

 Archiv

Marina Lewtschenko ist seit 1998  Bauftragte des Gemeinderats St. Paul/Odessa für die Partnerschaft mit Regensburg.Im Herbst 2014 besuchte sie auf Einladung des Dekanats Gemeinden des Donaudekanats.

 

 

 

 

2018 - Besuch im Juni

Das Evangelische Bildungswerk (EBW) veranstaltete unter Leitung von Dr. Carsten Lenk und Pfr. Klaus Göldner eine Besuchsreise in der Partnerstadt Regensburgs. Zahlreiche Begegnungen waren möglich, z.B. mit der Diakonie, der Gemeinde in Petrodolina, der Hilfsorganisation Svetly Dom. Auch mit Bischof Maschewsli konnte ein Gespräch geführt werden. Ein Kirchenkonzert, der Gottesdienst und ein Besuch im Opernhaus standen auf dem Programm.

 

 

 

 

 2018 - Krankenbetten finden dankbare Verwendung

Aus dem Evang. Krankenhaus Regensburg wurden etliche Krankenbetten nach Odessa gebracht. Dort fanden sie in der Klinik Nr. 10 gute Verwendung. Auch OP-Lampen helfen dort jetzt den Ärzten. Bei einem Besuch, den Diakonieleiter Vitaliy Mykhaylyk vermittelte, konnten sich Diakon Kunhardt und Pfr. Göldner überzeugen, dass die Hilfslieferung gut angekommen ist und die Ausstattung des Krankenhauses verbessert.

 

  

2017 - Posaunenchor, Gospelchor Johannessingers, der Kirchenchor, der Kindergarten  und Pfr. Dr. Körner an der Orgel haben eine CD zum Reformationsjubiläum veröffentlicht

Der Verkauf der CD kommt der Kirchenmusik in der Gemeinde St.Paul zugute. Vielen Dank der Gemeinde und allen Mitwirkenden aus der Gemeinde St. Johannes / Regensburg für diese gute Idee und Unterstützung.

 

 

 

 

 

2016 - Besuch der Partnergemeinde im Mai

Eine kleine Delegation aus Regensburg (Dr. Lenk (fehlt auf dem Bild), Diakon Kunhardt, die Pfarrer Rösch und Göldner) besuchten eine Woche lang die Gemeinde.

Die Kirchenmusikerin Veronika Struck organisiert den bereits "6. Internationalen Orgelsommer Odessa" mit wöchentlichen Konzerten in der Kirche St. Paul.Wir haben die Einsicht mitgenommen, dass es weiterhin Sinn macht, die großartige Arbeit der Diakonie Odessa und gezielte Gemeindeinitiativen zu unterstützen. An Sachspenden überreichten wir Hostien und Altarkerzen, sowie playmobil-Figuren "Martin Luther" an Schulkinder und Kindergottesdienst.

Immer wieder vernahmen wir die Bitte: Betet für uns!

 

 2015 - Eröffnung der Fastenaktion „füreinander einstehen“  21. / 22. Februar in Regensburg St. Johannes

Die jährliche Aktion der Evang.-Luth. Landeskirche Bayerns  zugunsten der Partnerkirchen Osteuropas wird jedes Jahr in einer Stadt Bayerns mit besonderem Bezug zum Schwerpunktland eröffnet.

Wegen der Partnerschaft mit Odessa kam das Ökumenereferat der Landeskirche auf das Dekanat Regensburg zu und schlug die Eröffnung der bayernweiten Aktion in St. Johannes vor.

Zu Gast war der Chor "Te Deum" aus Charkow, der mit den JohannesSingers ein gemeinsames Konzert gestaltete.

Oberkirchenrat Michael Martin eröffnete die Fastenaktion im Beisein von Bischof Serge Maschewski aus der Ukraine.

 

 

 

 

 

 2014 - Kurse zur Fort- und Ausbildung von Traumatherapeuten durch Dr.med. Sabine Schönwälder aus dem Kirchenvorstand St. Johannes

Seit 2014  führt Dr. Sabine Schönwälder Kurse für Psychologinnnen und Psychologen in Odessa durch, an denen Therapeuten aus der ganzen Ukraine teilnehmen.. 

Als Reaktion auf die Eskalation der Gewalt auf dem Maidán und auf den Krieg im Osten der Ukraine haben sich in Odessa etwa 50 PsychologInnen in einem freiwilligen psychologischen Krisendienst (Voluntary Psychological Service Odessa) organisiert.

Foro rechts: Auf Einladung der Diakonie der evang.-luth. Kirche St. Paul in Odessa und des VPS hat Sabine Schönwälder im September 2014 ehrenamtlich ein 5-tägiges Workshop-Seminar „Akuttrauma und Krisenintervention“ durchgeführt. Ein Dolmetscher übersetzte vom Deutschen ins Russische.

26 PsychologInnen aus Odessa, Kiew, Iwano-Frankivsk, Donezk, Lugansk und Moskau nahmen an der Traumatherapiefortbildung teil. Sie kamen z.T. direkt aus den Kriegsgebieten und arbeiten mit Menschen, die Gewalt erlitten haben: Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten im Osten der Ukraine, Frauen, Kinder, alte Menschen, bei denen die Erinnerungen an den 2. Weltkrieg auf furchtbare Weise wieder aufleben, Soldaten und Maidán-Aktivisten. Die Resonanz war durchwegs sehr positiv und dankbar. Eine Fortsetzung des Hilfsprojekts mit weiteren Referenten ist geplant.

 Im November 2015 und Mai 2016 konnten Besucher aus Regensburg die Kurse kennenlernen. Jeweils 24 bzw 31 Personen nahmen an ihnen teil. Inzwischen haben die Kurse den Standard für ein EMDR-Zertifikat. Damit haben die teilnehmerInnen die Möglichkeit eine international anerkannte Ausbildung in Traumatherapie zu erwerben. Ausbilder aus Wien und Köln reisen an, um mitzuarbeiten. Sie alle tun dies ehrenamtlich. Die Kosten für Anreise, Spesen, Übersetzer und Lizenzgebühren werden aus Mitteln der Fastenaktion 2015 von der Landeskirche, dem Martin-Luther-Verein und der Stadt Regensburg getragen. Damit können die Seminare auch für die kommenden beiden Jahre finanziert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Kurse für Traumatherapie sind weiterhin auf Spenden angewiesen, um Flugkosten, Dolmetscher, Organisation vor Ort etc. zu finanzieren. Über den "Martin-Luther-Verein", der Projekte in Partnerkirchen fördert, werden Spenden weitergeleitet und deren zweckbestimmte Verwendung belegt.

Spendenkonto: Martin-Luther-Verein in Bayern e.V.  Sparkasse Neuendettelsau

IBAN: DE 84 7655 0000 0760 7009 14

Unbedingt angeben: Verwendungszweck: „Psychosoziale Fortbildung Odessa“, Name und Adresse des Spenders für Spendenquittung

 

Ganz unten auf dieser Seite kann der ausführliche Bericht angeklickt und nachgelesen werden.

 

2014 - Besuch aus Odessa zum Katholikentag in Regensburg

Insgesamt 11 Personen waren aus Odessa zum Katholikentag angereist, darunter Viktoria, die Gästebetreuerin der Gemeinde und Andrej Klundt, der Vorsitzende des Kirchenvorstands. Dazu kam der Caritas-Direktor von Odessa und ein röm.-kath. Journalist mit seiner Frau. 

Bei einem Abendessen mit OB Wolbergs überreichte Alexander Dobroyin dem OB einen Brief an die deutsche Öffentlichkeit. Darin wird versucht ein realistisches Bild von der Situation in der Ukraine wiederzugebenund Fehleinschätzungen entgegenzutreten.Fast schon verzweifelt bitten Sie um Unterstützung gegen die bösen Absichten der russischen Regierung:

"Es steht in Ihrer Macht, Einfluss auf das Putin-Regime zu nehmen und eine weitere schreckliche Tragödie von dem ukrainischen Volk abzuwenden. Lassen Sie nicht zu, dass die Ukraine als unabhängiger Staat von der Landkarte verschwindet."

Der Brief kann ganz unten auf dieser Seite heruntergeladen werden.

 

2014 - Friedensgebet in St. Paul/Odessa

Die schweren Unruhen am 2. Mai, die durch die Brandstiftung im Gewerkschaftshaus und in der Folge 46 Toten eskalierten, erschütterten auch die evangelische Gemeinde. Pfarrer Hamburg lud zu einem ökumenischen Friedensgebet ein, dem Vertreter zahlreicher Konfessionen folgten. Für die Opfer wurden in der Kirche Kerzen angezündet.

   

 

 

 

 

 

 2014 - Besuchsreise mit Feier der Osternacht -  "Wir freuen uns, dass ihr in diesen schweren Zeiten den Mut habt, uns zu besuchen!"

Die Besuchsreise in der Osterwoche 2014 war geprägt von den schweren Auseinandersetzungen in der Ukraine, die der russischen Annektierung der Krim folgten. In Odessa war es während des Aufenthalts in der Stadt lebensfroh und ruhig. Allerdings machte ein Handgranatenanschlag prorussischer Separatisten an einer Ausfallstraße schlagartig deutlich, dass die "Lage explosiv" ist. So hatte der OECD-Beobachter in Odessa, den wir sprechen konnten, die Lage besorgt beschrieben. Schon seit Jahren arbeiten russ. Agenten im Land am Aufbau prorussischer Gruppen und versuchen die Ukraine zu destabilisieren. "Putin führt Krieg gegen die Ukraine", so die Erkenntnis des Beobachters.

In dieser schwierigen Situation Ostern zu feiern und die Hoffnung auf Zukunft lebendig zu erhalten, das erlebten wir in jenen Tagen in unserer Partnergemeinde. Die Osterkerze wurde diesmal von der sechsköpfigen Besuchergruppe mitgebracht und in der Osternacht überreicht.

Wir konnten den neuen Kindergarten und die beiden Klassen der neuen Schule besuchen, deren Mobiliar aus Regensburg stammt. Beim Gespräch im Bayer. Haus waren auch die gegenwärtigen Spannungen Thema. Es wurde dabei deutlich wie unrealistisch es ist, eine klare Trennungslinie zwischen Ukrainern und Russen zu ziehen: "Ich bin Russin und bin verheiratet mit einem Ukrainer. Ich spreche besser ukrainisch als er." (so die Direktorin des Hauses).

Der Besuch in den Außenorten Petrodolina und Nowogradowka, im Weinanbaugebiet Shabo und in den Wohngemeinschaften der Regensburger Hilfsorganisation Swetly Dom für alleinerziehnde Mütter ließen die Tage schnell vergehen. Wenige Tage vor dem Brand mit 48 Opfern im Gewerkschaftshaus verließen wir die Stadt mit sorgenvollen Gedanken. "Betet für uns!", diese Bitte gab uns die Gemeinde im Gottesdienst kurz vor dem Abflug auf den Weg.

Wenn Sie noch Näheres über die Besuchsreise wissen möchten, dann können Sie sich ganz unten auf dieser Seite den Bericht herunter laden!.

 

2013/2014 Die dramatischen Ereignisse um die Jahreswende

gehen an der lutherischen Gemeinde nicht spurlos vorbei. Ihre Katharinenkirche in Kiew liegt in der Bannmeile des Präsidentenpalasts, einen Steinwurf entfernt. Während der Demonstrationen auf dem nahen Unabhängigkeitsplatz (Maidan) ist die Kirche Wärmeraum, Suppenküche und Lazarett. Pfarrer Ralf Haska versucht immer wieder zwischen den Fronten eine Eskalation zu verhindern. Einen wärmenden Tee bekommen alle, Demonstranten und Polizeikräfte. Die Ev.-Luth. Gemeinde in Kiew gehört zu den Auslandspfarrstellen der EKD und wird immer mit einem bundesdeutschen Pfarrer besetzt.

 

  

 

2013 - Freunde aus Odessa ganz nah

Kirstin Kuntz von der Evangelischen Jugend veranstaltete wieder eine Sommerfreizeit, die 15 Jugendliche aus Odessa und Regensburg vom 3. bis 17. August 2013 zusammenführte. Empfang bei OB Schaidinger, Kloster Weltenburg, Hochseilgarten, Fahrradtour im Altmühltal, bunte Abende mit Folklore aus Odessa und ein zweisprachiger Gotetsdienst in der Kelheimer Matthäuskirche machten die Tage unvergesslich. Auch ein Gastbesuch bei Familien im Diekanat half die Kontakte zu vertiefen.

Wie wichtig  solche Begegnungen für das Zusammenwachsen innerhalb Europas und die politische Bildung sind, zeigte sich auch an dem großen Interesse der Gäste an den demokratischen Srukturen in Deutschland. Kein Wunder - waren doch allerorts die Wahlplakate zu sehen. Auch der Besuch im Rathaus gab Anstoß zu näherem Austausch über die politischen Systeme und die Rolle der Politiker.

 

 

 

 2012 -  Die Besuchergruppe aus dem Dekanat Regensburg



 

 

 

 

 

 

 

2012 - Vielen Dank für 45 Kartons mit Bettwäsche,

die wir entgegen nehmen konnten. Sie sind gut in Odessa angekommen und wurden dem Kloster St. Michael für sein Altenheim weitergegeben.

Hans Heinersdorfer (l.) organisiert bereits den 32. Transport mit Hilfsgütern nach Odessa. Diesmal werden vor allem medizinische Geräte und Krankenbetten in eine Unfallklinik in Odessa gebracht.


Aus einer Regensburger Grundschule konnten Tische, Bänke, Tafeln zur Einrichtung der Theophil-Richter-Schule der evang. Gemeinde mitgeliefert werden. Inzwischen geht die Schule ins dritte Jahr. Jedes Jahr kommt eine neue erste Klasse dazu.

 

 

Lesen Sie weiter über die Partnerschaft mit Odessa:

Ketchup und Katechismus - Das Besondere der Lutherischen Kirche in der Ukraine
Katharina und multikulturell - Zur Geschichte von Odessa

Unterdrückung und Aufbau - Zur Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Odessa

einst Ruine - heute Kunstwerk - die Kirche St. Paul

Großereignis für die ganze Stadt - Einweihung von St. Paul am 16. April 2010

Die Partnerschaft mit Odessa macht den Gemeinden im Dekanat Regensburg bewusst, dass es eine weltweite Gemeinschaft lutherischer Christen gibt. Es ist bereichernd zu sehen mit welcher Freude, mit wie viel Einsatzbereitschaft und Geduld trotz geringer Mittel und widriger Lebensumstände Gemeindeleben gestaltet wird. Es ist ein Segen für unser Dekanat diese Partnergemeinde in Odessa zu haben.

Ein Gebet:

Gott, der du Menschen im Vertrauen auf dich über Grenzen und Länder hinweg verbindest,
wir danken dir für die Partnerschaft mit der Kirchengemeinde in Odessa.
Lass ihre Freude über die neue Kirche einladend sein für Menschen in ihrer Stadt.
Hilf mit, dass von den Gottesdiensten und dem Leben der Gemeinde deine Botschaft von Frieden und Versöhnung hinausgeht in Familien, Stadt und Land.
Stärke und erhalte die Arbeit in der Diakoniestation an alten Menschen und HIV-Infizierten.
Lege deinen Segen auf Kinder- und Jugendgruppen, auf Bibelstunden und Gottesdienste, auf Ehren- und Hauptamtliche.
Wir wünschen uns, dass unsere Partnerschaft uns gegenseitig im Glauben an dich stärkt.
Amen.

Ein Lied, das gerne auf Deutsch und Russisch in den evangelischen Kirchen der Ukraine gesungen wird:
Segne und behüte uns durch deine Güte!
Herr, erheb dein Angesicht über uns und gib uns Licht!
Schenk uns deinen Frieden alle Tag hienieden;
gib uns deinen guten Geist, der uns stets zu Christus weist.


Spenden für Jugendarbeit, Diakoniestation und Unterstützung der Partnerschaft gerne an:
Ev.-Luth. Dekanat, IBAN: DE54 5206 0410 0001 606 808,

BIC: GENODEF1EK1, Evangelische Bank, Stichwort: Partnerschaft Odessa.