Am Samstag, den 15. März 2026, traf sich unsere Dekanatssynode im Haus der Vereine in Friesheim zu einem Tag voller Impulse, Austausch und neuer Denkanstöße. Unter dem Thema „Säen und Ernten – Wie Sprache unsere Kirche prägt“ führte Hendrik Sandbrink, Trainer für Führung und Kommunikation, kompetent und inspirierend durch das Programm.
Gemeinsam nahmen wir unter die Lupe, welche sprachlichen Bilder uns im kirchlichen Alltag begegnen – und wie stark sie unser Denken formen. Sätze wie „Die Kirche stirbt aus“, „Der letzte macht das Licht aus“ oder „Die schließen Kirchen“ wurden bewusst hinterfragt. In kleinen Gruppen übten wir, diese Formulierungen zu reframen: weg von Defiziten, hin zu Hoffnung, Gestaltungskraft und Zukunft. Ein Beispiel, das hängen blieb:
Nicht „Wir schließen Kirchen“, sondern „Wir investieren in Menschen“.
Ein weiterer Schwerpunkt galt den Orten kirchlicher Kommunikation. Wo reden wir eigentlich miteinander – und wo könnten wir das künftig noch besser tun? Dabei entstanden kreative Zukunftsbilder: ein „Donauschiff der Begegnung“, das durchs Dekanat fährt, oder ein „Glaubens-Fitnessstudio“ in einer Kirche, das geistliche Stärke trainiert.
Zum Abschluss reflektierten wir, wie unsere Sprachgewohnheiten Gremiensitzungen, Konflikte und Entscheidungsprozesse prägen – und wie bewusstere Sprache Türen öffnen kann.
Die Synode war geprägt von intensivem Austausch, vielen Aha-Momenten und einem gemeinsamen Blick nach vorn.