Die evangelische Kirche lud ein zu Information und Austausch.
Über 140 Kirchenvorsteher des gesamten Dekanats Regensburg kamen aus den 24 Gemeinden am vergangenen Samstag in Regensburg zusammen.
Es war das erste Treffen in diesem gemeindeübergreifenden Rahmen, nachdem die neugewählten Mitglieder der Leitungsgremien der Gemeinden seit dem ersten Advent des letzten Jahres im Amt sind.
Dekan Eckhard Herrmann eröffnete den Tag mit einem Gottesdienst in der Neupfarrkirche, bei dem er in der Ansprache die Arbeit in den neuen Kirchenvorständen mit dem Zusammensetzen eines unbedruckten Puzzlespiels verglich und den ehrenamtlichen Mitarbeitern wünschte, sich in guter Weise in den neu gebildeten Gremien zusammenzufinden.
Im Haus der Kirche, dem Alumneum fand der Tag eine kurzweilige Fortsetzung mit kurzen Vorträgen über die Struktur der evangelischen Kirche und Ausblicken auf die anstehenden Themen in der laufenden Kirchenvorstandsperiode, die bis zum Jahr 2018 reichen wird.
Dr. Carsten Lenk, der Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks konnte in einer kleinen Interviewrunde die Erfahrungen von drei schon erfahrenen Kirchenvorstehern bündeln und so die Arbeit in der Führung der Gemeinden von verschiedenen Seiten beleuchten.
Für große Heiterkeit sorgte die Vorstellung eines Kartenspiels, das in Quartettform die einzelnen Gemeinden und die Werke und Dienste der evangelischen Kirche im Dekanat einbezog. Die Kirchenvorsteher ließen sich nicht lange bitten, sich in Kleingruppen spielerisch mit den Daten der einzelnen Kirchen zu beschäftigen und sich gegenseitig die Vorzüge zu präsentieren.
Am Nachmittag konnten sich die Mitarbeiter über vier übergemeindliche Einrichtungen informieren. So präsentierte sich das Kirchengemeindeamt, das auch im Alumneum beheimatet ist, mit seinen Aufgaben in der Verwaltung. Es unterstützt die Gemeinden bei Bauvorhaben, dem Haushalt und in Personalfragen. Die Diakonie Regensburg ist ebenfalls im Haus der Kirche angesiedelt und stellte sich und ihre Einrichtungen vor, die in vielen Bereichen soziale Arbeit im kirchlichen Raum und darüber hinaus leistet. Das Bildungswerk zeigte seine Aufgaben im Bereich der Erwachsenenbildung und als Familienbildungsstätte. Die Evangelische Jugend präsentierte sich als gemeindeübergreifender Dachverband der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.
