Regensburger Studentin führt die EKD-Synode

Bildrechte: beim Autor
Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat in ihrer konstituierenden digitalen Sitzung die Regensburger Studentin Anna-Nicole Heinrich (25) mit großer Mehrheit zur neuen Präses gewählt. Auf Heinrich entfielen 75 von 126 abgegebenen Stimmen. Heinrich ist gleichzeitig Mitglied der bayerischen Landessynode. Mit der Wahl ist sie Nachfolgerin von Irmgard Schwaetzer, die das Amt der Präses seit 2013 ausübte.

Münchner Pfarrer im Präsidium der VELKD-Generalsynode

Bildrechte: beim Autor
Der Münchner Pfarrer und Landessynodale Norbert Roth wurde ins Präsidium der VELKD-Generalsynode gewählt.

Dr. Matthias Kannengießer (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers) ist zum Präsidenten der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) gewählt worden.
Als 1. Vizepräsidentin wurde Pröpstin Martina Helmer-Pham Xuan gewählt (Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig), 2. Vizepräsident ist Pfarrer Dr. Norbert Roth (Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern); als Beisitzerinnen gehören Theresa Lange (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens) und Lena Lothring (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) dem Präsidium der Generalsynode an. Das fünfköpfige Präsidium leitet die Generalsynode und ist für die beginnende Synodalperiode von sechs Jahren gewählt.

Gedenkweg für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 23. April begeht die Stadt Regensburg das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Das Datum geht zurück auf die "Evakuierung" des KZ-Außenlagers des Konzentrationslagers Flossenbürg in Stadtamhof. Am 23.4.1945 wurden Gefangene aus dem Lager im Collosseum auf einen Todesmarsch geschickt.

In diesem Jahr kann die Veranstaltung nur als virtueller Gedenkweg stattfinden. >>> Hier finden Sie das Video.

Bildrechte: beim Autor

Den Beitrag von Dekan Jörg Breu finden Sie von Minute 19:01 bis 25:45.

Julia Sollinger neue Pfarrerin in Hemau

Ab 1. Mai wird Julia Sollinger neue Pfarrerin in Hemau.

Aus ihrer Selbstvorstellung:

Grüß Gott!
Zum 1. Mai trete ich meine Stelle als Pfarrerin in Hemau an.
Ich bin 34 Jahre alt und komme aus der Nähe von München. Mein Studienweg war bunt: München, Rom, Greifswald, Hamburg und Leipzig. Überall konnte ich Theologie schnuppern, diskutieren, den Zauber erleben, wie Fremdes vertraut wird und bereichert. Zwischendurch lebte ich ein Semester im Kloster Wülfinghausen im Rhythmus von Stundengebet und Arbeit: Beten und Jäten. Es folgten einige Monate im Ansverus Haus der Nordkirche, wo ich eine von Freiheit und Kreativität geprägte Spiritualität gefunden habe, die mir sehr gut tut. Hier lernte ich viel Neues kennen: Seminare zur Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg, die Perlen des Glaubens, Ausdrucksmalen, Einblicke in die Notfallseelsorge und immer wieder das erdende und belebende Meditieren und Beten in der Stille.
Im Vikariat in München und auf meiner ersten Pfarrstelle in Amberg sind mir persönliche Begegnungen wichtig geworden: Miteinander feiern, lachen, weinen – alles darf da sein. Wichtig ist mir, die Andersartigkeit des Anderen zu achten und die Schönheit darin zu entdecken.
In meiner Freizeit gehe ich gerne schwimmen, mache lange Spaziergänge oder genieße meine schnurrenden Kätzchen im Ohrensessel. Gelegentlich sitze ich an meiner Promotion im Fach Feministische Theologie und forsche über Frauenfiguren und Machtstrukturen im Alten Testament.
Warum ich Pfarrerin geworden bin? Ich finde es reizvoll, in unserer Gesellschaft jemand zu sein, die einfach mal Zeit und Zuspruch für andere Menschen hat, ohne ihnen etwas verkaufen zu müssen. Ich darf Sie in ihrer Trauer und in Ihrer höchsten Freude begleiten. Und mit Ihnen fragen: Was zählt wirklich im Leben? Hast du manchmal Sehnsucht nach Gott? Wie wollen wir gemeinsam die Welt gestalten?
Ich freue mich darauf, Sie kennen zu lernen!

Bildrechte: beim Autor

Hanna Stahl Pfarrerin in Maxhütte-Haidhof

Schon seit Ende letzten Jahres ist Hanna Stahl die neue Pfarrerin in Maxhütte-Haidhof.

Hier ein Teil einer Selbstvorstellung:
...Im Pfarrhaus mit vier Brüdern aufgewachsen war zu Hause immer viel los und Gastfreundschaft und Herzlichkeit sind mir durch die Zeit zu wichtigen Säulen meines Verständnisses von Gemeinschaft und Miteinander geworden. In München und in Amberg in der Oberpfalz groß geworden kam ich über die gewinnende Jugendarbeit im CVJM und einen Auslandsdienst in einer Baptistengemeinde in Dénia (Spanien) zum Berufswunsch: Pfarrerin. Auch dank meiner Eltern waren Kirche und Gottesdienst für mich nie mit Zwang verbunden, ich traf aber Menschen, denen es anders ergangen war. Auch das war für mich ein Antrieb, den Menschen als Pfarrerin einen lebensbejahenden, befreienden und ermutigenden Weg zum Glauben aufzeigen zu können...
.... Ich freue mich sehr auf ein gesegnetes Miteinander, wo sich Alt und Jung, Zurückhaltende und Engagierte, Schon-immer-da-Gewesene und Neu-dazu-Gekommene begegnen. Denn in einer Kirchengemeinde sind es „verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt alles in allen." (1. Kor. 12,6) Davon bin ich fest überzeugt!
Ihre Pfarrerin Hanna Stahl

Bildrechte: beim Autor

Pfarrer Magnus Löfflmann wird neuer Pfarrer an der Dreieinigkeitskirche

Pfarrer Magnus Löfflmann wechselt an die Dreieinigkeitskirche

Der Kirchenvorstand der Dreieinigkeitskirche hat aus einem Dreiervorschlag Pfarrer Magnus Löfflmann zum neuen Pfarrer auf der zweiten Pfarrstelle der Dreieinigkeitskirche gewählt. Bislang war der Theologe seit 2016 Pfarrer an der Lukaskirche im Stadtnorden. Dort war er mit einem halben Dienstauftrag vor allem für die Stadtteile Reinhausen und Keilberg zuständig und kümmerte sich neben den üblichen Aufgaben eines Pfarrers auch um die Gottesdienste für die ganz Kleinen (Musikalischer Gottesdienst) und um die Koordination der Seniorenarbeit. Neben dieser halben Stelle in St. Lukas erteilt Magnus Löfflmann zurzeit noch Religionsunterricht am Pindl-Gymnasium. Er war auch schon für die Kircheneintrittsstelle und als Referent im Dekanat tätig.

Der Wechsel an die Innenstadtkirche wird im Sommer erfolgen, die genauen Termine für Verabschiedung in St. Lukas und für die Einführung in der Dreieinigkeitskirche stehen noch nicht fest.

Pfarrer Magnus Löfflmann stammt aus Niederbayern, ist 35 Jahre alt, verheiratet und hat ein kleines Kind.

Bildrechte: beim Autor